31. Bewerb um das Tiroler Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold

Am Freitag, den 2. Oktober 2026, stand die Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs ganz im Zeichen des Feuerwehrleistungsabzeichens in Gold. Beim bereits 31. Bewerb stellten sich Feuerwehrmitglieder aus ganz Tirol der anspruchsvollen Prüfung.

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen innerhalb der Feuerwehrausbildung. In sieben unterschiedlichen Stationen waren umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Feuerwehrwesen gefragt. Die Teilnehmer mussten unter anderem das Formulieren und Geben von Befehlen, das Berechnen, Ermitteln und Entscheiden sowie das Verhalten vor der Gruppe unter Beweis stellen.

Weitere Prüfungsbereiche waren der Brandschutzplan, Fragen aus dem Feuerwehrwesen, die Ausbildung in der Feuerwehr sowie das Führungsverfahren. Damit wurde ein breites Spektrum an Fachwissen, praktischen Fähigkeiten und Führungskompetenz geprüft.

LM Elias HOFHERR von der Feuerwehr Lermoos absolvierte den Bewerb erfolgreich und konnte am Ende des intensiven Prüfungstages das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold entgegennehmen.

Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte gratuliert Elias HOFHERR herzlich zu dieser Leistung und zum erfolgreichen Abschluss des Bewerbes.

Bilder: (c) Lukas Lintner/Anton Wegscheider

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Zivilschutz-Probealarm 2026

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, wird wieder bundesweit ein Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr werden nach dem Signal ”Sirenenprobe” die drei Zivilschutzsignale ”Warnung”, ”Alarm” und ”Entwarnung” in ganz Österreich ausgestrahlt werden.

Mit mehr als 8.000 Sirenen sowie über AT-Alert kann die Bevölkerung im Katastrophenfall gewarnt und alarmiert werden. Um sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird einmal jährlich von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres mit den Ämtern der Landesregierungen ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

https://zivilschutz.at/zivilschutz-probealarm-am-3-oktober-2026

Vier Teams aus dem Bezirk Reutte beim Teambewerb in Pettneu

Am Samstag, den 26. September 2026, veranstalteten die Bezirksfeuerwehrverbände Imst und Landeck in Pettneu am Arlberg einen Teambewerb für die Feuerwehrjugend. Auch der Bezirksfeuerwehrverband Reutte war in der Gästewertung mit vier Teams vertreten. Die Feuerwehren Pinswang und Bichlbach stellten jeweils zwei Mannschaften.

Die Jugendlichen zeigten während des gesamten Bewerbs sehr gute Leistungen und stellten dabei ihr Können, ihren Teamgeist und ihren Einsatz unter Beweis. Für die Mannschaften aus dem Bezirk Reutte verlief der Bewerb besonders erfolgreich.

Das Team Bichlbach 2 konnte die Gästewertung für sich entscheiden und setzte sich damit an die Spitze. Nur knapp dahinter folgte Pinswang 1 auf dem zweiten Platz. Pinswang 2 belegte den fünften Rang, Bichlbach 1 erreichte den sechsten Platz.

Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte gratuliert allen Jugendfeuerwehrmitgliedern zu ihren Leistungen und besonders den beiden erstplatzierten Mannschaften zu diesem erfolgreichen Ergebnis.

Abschnittsübung in Schattwald

Am 26. September 2026 fand in Schattwald eine Abschnittsübung mit allen Feuerwehren des Tannheimertals statt. Im Mittelpunkt stand die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden. Gemeinsam mit dem Flugdienst und der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung wurde entlang des Stuibenbachs ein realitätsnahes Übungsszenario abgearbeitet. Die Bergrettung Tannheim unterstützte dabei die Sicherungsmaßnahmen im schwierigen Gelände.

Angenommen wurde ein Vegetationsbrand auf rund einem halben Hektar in steilem und teilweise schwer zugänglichem Gelände mit ausgeprägten Geröllpassagen. Für die Feuerwehr Schattwald als örtlich zuständige Feuerwehr galt es zunächst, rasch eine ausreichende Wasserversorgung aufzubauen. Dazu wurden ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sowie eine Relaisleitung eingerichtet. Zusätzlich kamen Waldbrandbecken zum Einsatz, die als Wasserspeicher und Puffer dienten.

Der enge Forstweg und das unwegsame Gelände stellten dabei besondere Anforderungen an Mannschaft und Gerät. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung wurde auch die Randbenetzung der Brandstelle geübt, um eine mögliche weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Der Flugdienst und die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung standen den eingesetzten Kräften sowohl an der Einsatzstelle als auch in der Einsatzleitung beratend zur Seite. Zudem wurden spezielle Geräte und Materialien für die Vegetationsbrandbekämpfung ausgegeben und deren Einsatzmöglichkeiten erläutert. Unterstützt wurde die Einsatzleitung zusätzlich durch das Team der Lageführung Tannheimertal.

Nach der praktischen Abarbeitung der Übungsszenarien folgte ein gemeinsamer fachlicher Austausch. Dabei wurden die besonderen Herausforderungen bei Wald- und Vegetationsbränden sowie unterschiedliche Möglichkeiten der Brandbekämpfung und der dafür erforderlichen Einsatzmittel thematisiert.

Auch ohne den Einsatz eines Hubschraubers zeigte die Übung, wie wichtig ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen der verschiedenen Einsatzorganisationen bei Vegetationsbränden ist. Gerade das Zusammenspiel von Ortsfeuerwehren, Spezialkräften und weiteren Einsatzorganisationen ist bei Einsätzen in schwierigem Gelände von großer Bedeutung.

Vor Ort machten sich auch Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar BERKTOLD, Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER, Abschnittskommandant (Tannheimertal) Michael KLOTZ und Abschnittskommandant (Oberes Lechtal) Romeo LARCHER ein Bild von der Übung. Die gemeinsame Abschnittsübung unterstrich einmal mehr den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit und des kameradschaftlichen Miteinanders innerhalb des Tannheimertals.

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Deutsche Luftfahrtbehörde meldete Rauch über Steeg

Am 22. September 2026 alarmierte die Leitstelle Tirol um 11.14 Uhr die Feuerwehr Steeg zu einem gemeldeten Waldbrand unterhalb der Ellbogener Spitze. In den vergangenen Monaten war es in Steeg bereits mehrfach zu Meldungen über mögliche Waldbrände gekommen. Die neuerliche Meldung stammte am 22. September von der deutschen Luftfahrtssicherheitsbehörde. Von einem Flugzeug aus waren im betreffenden Bereich Feuer und Rauch wahrgenommen worden. Aufgrund der unklaren Lage sowie des weitläufigen und teilweise schwer erreichbaren Einsatzgebietes wurden zusätzlich der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“, der Flugdienst Reutte sowie die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung der Feuerwehr Lechaschau alarmiert. Für die Lageführung wurden außerdem die Feuerwehren Bach und zusätzlich auch die Feuerwehr Elbigenalp hinzugezogen. Gegen 13.00 Uhr wurde der Erkundungsflug der „Libelle Tirol“ beendet. Das betroffene Gebiet wurde dabei großräumig über viele Gemeindegrenzen hinweg aus der Luft abgesucht. Es konnten weder im gemeldeten Bereich noch in der näheren Umgebung Anzeichen für einen Waldbrand festgestellt werden. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung wurde der Einsatz beendet. Für die eingesetzten Kräfte konnte somit Entwarnung gegeben werden.

Gemeinschaftsprobe in Namlos

Am Freitag, den 18. September 2026, führten die Feuerwehren Namlos, Berwang und Heiterwang eine gemeinsame Übung im Gemeindegebiet von Namlos durch. Auch die Bergrettung unterstützte die Übung und sorgte für eine realitätsnahe Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen.

Auf der L21 Namloser Straße wurden gleich zwei anspruchsvolle Szenarien beübt: ein Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand sowie ein abgestürztes Fahrzeug mit eingeklemmten Personen.

Solche gemeinsamen Übungen sind wichtig, um Abläufe zu trainieren, die Zusammenarbeit zu stärken und im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.

Anbei ein paar Eindrücke von der Übung.

Bilder: FF-Namlos

Erinnerung an 22 Jahre Flugdienst

Seit Juni 2025 ist DI (FH) Matthias PÜRSTL Sachgebietsleiter für Vegetationsbrand und Flugdienst im Bezirk Reutte. Die offizielle Übergabe erfolgte bereits im Rahmen einer Sachgebietsleitersitzung im November 2025.

Für Thomas war es nun noch wichtig, sich persönlich von seinen langjährigen Kameraden im Flugdienst zu verabschieden. Dazu lud er die Mitglieder zu einem gemütlichen Abend nach Mitteregg ein.

Der Bezirksfeuerwehrverband bedankt sich bei Thomas für sein unermüdliches Engagement während seiner 22 Jahre im Flugdienst, davon 20 Jahre als Sachgebietsleiter. In dieser Zeit hat sich im Flugdienst Tirol viel verändert. Zahlreiche Abläufe wurden weiterentwickelt und professionalisiert. Besonders durch die zunehmende Zahl an Wald- und Vegetationsbränden hat die Bedeutung des Flugdienstes in den vergangenen Jahren weiter zugenommen.

Mit seinem langjährigen Einsatz und seiner Erfahrung hat Thomas diese Entwicklung maßgeblich mitgeprägt. Als kleines Dankeschön und als Erinnerung an seine langjährige Tätigkeit im Flugdienst überreichten ihm seine Kameraden einen eigens airgebrush­ten Flughelferhelm.

Der Helm erinnert mit seiner Gestaltung an prägende Momente aus dieser Zeit. Zu sehen sind der Landeshubschrauber Libelle Tirol sowie eine eindrückliche Szene des mehrtägigen Waldbrandes in Pinswang im Jahr 2022.

Damit bleibt Thomas nicht nur die Erinnerung an 22 Jahre Flugdienst, sondern auch an viele gemeinsame Einsätze und besondere Momente mit seinen Kameraden.

Atemschutzübung im Abschnitt Zwischentoren

Am 11. September 2026 fand in Biberwier eine Gemeinschaftsprobe des Abschnitts Zwischentoren statt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Atemschutzeinsatz und der möglichst realitätsnahen Abarbeitung eines Brandeinsatzes.

Als Übungsobjekt diente ein Abrissgebäude, das ideale Voraussetzungen für die Übung bot. Unter realistischen Bedingungen konnten die Atemschutztrupps das Vorgehen im Gebäude trainieren, die Kommunikation untereinander festigen und den Umgang mit den besonderen Herausforderungen eines Atemschutzeinsatzes üben.

An der Gemeinschaftsprobe beteiligten sich die Feuerwehren Biberwier, Bichlbach, Ehrwald und Lermoos. Unterstützt wurde die Übung durch das Team der Atemschutzfüllstelle des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte.

Gemeinsame Übungen dieser Art bieten den Feuerwehren die Möglichkeit, ihre Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit über die eigene Feuerwehr hinaus zu stärken.

Bezirks-Atemschutzbeauftragter Klaus WAIBEL, Abschnittskommandant Stefan VERSAL, Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar BERKTOLD überzeugten sich vor Ort vom Ausbildungsstand und dem Engagement der teilnehmenden Feuerwehren.

Kameradschaftsausflug des BFV Reutte ins Zillertal

Anfang September ging es für die Mitglieder des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte ins wunderschöne Zillertal. Neben abwechslungsreichen Aktivitäten blieb vor allem Zeit für gute Gespräche, gemeinsames Erleben und gemütliche Stunden.

Eine willkommene Gelegenheit, sich auch abseits des Feuerwehralltags auszutauschen und die Kameradschaft zu pflegen.

Einige Eindrücke von unserem Kameradschaftsausflug ins Zillertal gibt es hier zu sehen. 🚒

Grenzüberschreitende Nachbarschaftshilfe bei Bergwaldbrand am Säuling

Am Samstagvormittag (29. August 2026) kam es im Gemeindegebiet von Schwangau im Bereich des Säulings oberhalb des Alpsees zu einem Bergwaldbrand. Der Brandherd lag auf deutschem Hoheitsgebiet im Bereich des Lobatbodens und stellte aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar.

Die grenznahe Nachbarfeuerwehr Pinswang unterstützte die Feuerwehr Schwangau bei der Bodenbrandbekämpfung. Einsatzkräfte der Bergwacht Füssen übernahmen die Sicherung der Feuerwehrmitglieder im steilen Gelände. Weitere Organisationen sowie zwei Polizeihubschrauber waren in die umfangreichen Löscharbeiten eingebunden.

Als vermutliche Ursache gilt ein Blitzschlag am Vorabend. Der Brand erstreckte sich über mehrere tiefe Glutnester auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern.

Der Einsatz verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die enge Abstimmung und das reibungslose Zusammenspiel der beteiligten Einsatzorganisationen ermöglichten eine effektive Brandbekämpfung trotz der schwierigen Geländeverhältnisse.

https://www.allgaeuer-zeitung.de/fuessen/waldbrand-schwangau-gestern-samstag-feuer-brand-alpsee-hubschrauber-schloss-neuschwanstein-baum-berge-wald-einsatz-polizei-30-8-115099663