Am 15. Juli 2026 wurde die Leitstelle Tirol gegen 18:15 Uhr über einen Waldbrand rund 600 Meter oberhalb von Lähn-Wengle im Bereich des Alpenrosenwegs alarmiert.
Unverzüglich rückten die Freiwillige Feuerwehr Lähn-Wengle, die Freiwillige Feuerwehr Bichlbach, der Flugdienst Reutte mit der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung sowie die Libelle Tirol zur Einsatzstelle aus. Zur Unterstützung wurde außerdem das Hubschraubertankfahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck nach Lähn-Wengle entsandt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein einzelner Baum nach einem Blitzschlag in Brand geraten war. Durch den bereits anhaltenden Regen war der Waldboden jedoch gut durchnässt, wodurch sich das Feuer nicht auf die umliegende Vegetation ausbreiten konnte.
Die Libelle Tirol brachte neben Einsatzkräften auch Löschmaterial sowie drei Stillwell-Behälter zur Einsatzstelle. Dadurch konnten der brennende Baum sowie mehrere angrenzende Glutnester gezielt abgelöscht werden.
Die Feuerwehr Bichlbach übernahm die Lageführung des Einsatzes. Unterstützend vor Ort waren zudem Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Berktold, Abschnittskommandant Zwischentoren Versal Stefan sowie Bürgermeister Stefan Schwarz.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 20:30 Uhr wurde schließlich „Brand Aus“ gegeben.
Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig das schnelle Zusammenspiel der eingesetzten Feuerwehren, der Flugdienstkräfte und aller unterstützenden Organisationen bei Vegetationsbränden im alpinen Gelände ist.
































































































































