Erfolgreicher Abschluss der Bezirks-Truppmann-Ausbildung in Reutte

Am Samstag, den 11. April 2027, wurde die Bezirks-Truppmann-Ausbildung im Einsatzzentrum Reutte erfolgreich abgehalten. Insgesamt nahmen 29 Kameradinnen und Kameraden an dieser wichtigen Ausbildung teil.

Nachdem die Truppmannausbildung bereits auf Ortsebene sowie nun auch auf Bezirksebene erfolgreich abgeschlossen werden konnte, besteht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule auf Landesebene final abzuschließen.

Der Bezirksfeuerwehrverband bedankt sich herzlich für das große Engagement, die hohe Einsatzbereitschaft sowie den Willen, sich im Feuerwehrwesen kontinuierlich weiterzubilden.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem gesamten Ausbilderteam sowie allen beteiligten Feuerwehren, die ihre Ausrüstung für die Durchführung der Ausbildung zur Verfügung gestellt haben.

Übung von Flugdienst und Vegetations-brandbekämpfung in Bach

Am Samstag, den 11. April 2026, machte sich das Team des Flugdienstes gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung auf den Weg in den Abschnitt Oberes Lechtal nach Bach. Ziel war es, auf Initiative des Abschnittskommandanten ABI Romeo LARCHER einen gemeinsamen Übungsnachmittag abzuhalten.

Dabei erhielten die Feuerwehren wertvolle Einblicke in das Material und die personellen Strukturen des Flugdienstes. Zudem bestand die Möglichkeit, Geräte zur Bodenbrandbekämpfung kennenzulernen und deren Einsatz praktisch zu üben. Dies ermöglichte einen direkten und praxisnahen Zugang zu den jeweiligen Aufgabenbereichen.

Das Sachgebiet Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung kommt insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden zum Einsatz. Das Aufgabenspektrum reicht dabei von der Koordination und Unterstützung von Hubschraubereinsätzen bis hin zur aktiven Unterstützung von Bodentrupps bei Vegetationsbränden. Dies erfolgt sowohl durch den Einsatz spezieller Gerätschaften als auch durch fachliche Beratung und Unterstützung des örtlichen Einsatzleiters.

Solche Übungsnachmittage sind von großer Bedeutung, um im Ernstfall eine effiziente Zusammenarbeit sicherzustellen. Sie bieten die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen, Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und Abläufe besser zu verstehen. Nur durch regelmäßige Schulungen und gemeinsame Übungen kann gewährleistet werden, dass im Einsatzfall alle Kräfte optimal aufeinander abgestimmt sind und sich bestmöglich gegenseitig unterstützen.

Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte bedankt sich herzlich bei der Feuerwehr Bach für die hervorragende Organisation, die ausgezeichnete Verpflegung sowie für den unermüdlichen Einsatz und die stets verlässliche Unterstützung das ganze Jahr über.

Dankeschön Essen FULA 2026

Am Donnerstagabend, dem 02. April 2026, lud der Bezirksfeuerwehrverband Reutte ins Hotel Goldener Hirsch in Reutte zu einem Dankeschön Essen ein. In geselliger Atmosphäre kamen Bewerbsteilnehmer:innen, Ausbildner, Unterstützer und Bewerter zusammen, um gemeinsam auf die Leistungen rund um das Funkleistungsabzeichen (FULA) zurückzublicken und ein herzliches Dankeschön für das große Engagement im Bezirk Reutte auszusprechen.

© Bilder: BFV Reutte

ÖFKAD-Seminar: Vegetationsbrandbekämpfung 2026

Am Freitag, den 27. März 2026, fand an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs ein äußerst informatives Seminar der Österreichischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (ÖFKAD) zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung statt. Die Teilnehmenden erhielten dabei wertvolle Einblicke in aktuelle Taktiken, Einsatzgrundsätze und Entwicklungen im Bereich der Vegetationsbrände.

Aus dem Bezirk Reutte nahmen neben dem Sachgebietsleiter für Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung, Matthias PUERSTL, auch mehrere Mitglieder der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung teil. Vertreten waren die Feuerwehren Zöblen, Forchach, Stanzach, Lechaschau, Lermoos, Grän und Höfen. Darüber hinaus besuchte eine Abordnung der Feuerwehr Reutte gemeinsam mit Abschnittsfeuerwehrkommandant Alexander AMMANN die Veranstaltung.

Das Seminar der ÖFKAD zur Vegetationsbrandbekämpfung bot den teilnehmenden Feuerwehren aus dem Bezirk Reutte wertvolle fachliche Vertiefung und stärkte das gemeinsame Verständnis moderner Einsatzstrategien. Durch kontinuierliche Weiterbildung können die Einsatzkräfte Vegetationsbrände künftig noch effektiver, koordinierter und sicherer bewältigen – ein spürbarer Gewinn für die Einsatzqualität, die Zusammenarbeit im Bezirk und die Sicherheit der Bevölkerung in Reutte.

© Bilder: FF Reutte

Chlorgasaustritt nach Umfüllarbeiten in einem Hotel in Nesselwängle

Am Sonntag, den 22. März 2026, wurden die Feuerwehren Nesselwängle und Reutte zu einem Gefahrguteinsatz in einem Hotel in Nesselwängle alarmiert. Laut ersten Meldungen kam es zur Freisetzung von Chlorgas, nachdem Chlor mit einem pH-Senker vermischt wurde.

Die Feuerwehr Nesselwängle erkundete unter Atemschutz den betroffenen Raum und schuf eine Abluftöffnung. Die Feuerwehr Reutte unterstützte anschließend bei der Entfernung der Chlorgasbehälter sowie bei der Belüftung des Hotelgebäudes.

Da sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Gäste im Hotel befanden, waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nach etwa einer Stunde konnte Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Nesselwängle und Reutte, die Polizei Grän sowie das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Einsatzleiter. Zusätzlich wurde der Einsatz durch den Abschnittskommandanten des Tannheimertals, den stellvertretenden Bezirksfeuerwehrkommandanten sowie den Bezirksfeuerwehrinspektor unterstützt.

Bilder: Feuerwehr Reutte

Flughelferlehrgang 2026: Erfolgreiche Teilnahme des Bezirks Reutte

Von 18. bis 20. März 2026 fand an der Landesfeuerwehrschule in Telfs der diesjährige Flughelferlehrgang statt. Vier Teilnehmer aus dem Bezirk Reutte nahmen daran teil. Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung von Mathias PUERSTL, Sachgebietsleiter für Vegetationsbrandbekämpfung und Flugdienst, der maßgeblich an der Vorbereitung des Lehrgangs beteiligt war.

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme des in Ehenbichl stationierten Notarzthubschraubers RK2 der ARA-Flugrettung, der mit seiner Winde wertvolle praktische Ausbildungsanteile ermöglichte. Ein herzliches Dankeschön an die gesamte Crew für die professionelle und hervorragende Zusammenarbeit.

Umfangreiche Theorie und intensive Praxis

Der Lehrgang ist für alle Flughelfer verpflichtend und muss regelmäßig absolviert werden. Neben einem fundierten Theorieteil – darunter Aerodynamik, Leistungsgrenzen und Gefahren im Umgang mit Hubschraubern – lag der Schwerpunkt klar auf der praxisnahen Ausbildung direkt am Gerät.

Geschult wurden unter anderem:

  • Öffnen und Schließen der Hubschraubertüren
  • Sicheres Ein- und Aussteigen
  • Umgang mit dem Lasthaken
  • Personentransport am Tau und mit der Winde
  • Material- und Löschwassertransporte
  • Einweisung mittels Handzeichen und Funk

Dank an alle Beteiligten

Ein großes Dankeschön gilt allen beteiligten Hubschrauberbetreibern – ARA-Flugrettung, Wucher Helicopter, Heli Austria und der Flugpolizei. Ebenso bedanken wir uns bei den Piloten, Crewmitgliedern und allen Mitwirkenden, die durch ihre Professionalität und ihr Engagement einen sicheren und äußerst lehrreichen Lehrgang ermöglicht haben.

Bilder: © BFV-Reutte/Flugdienst

Abschnittsübung im Tannheimer Tal – „Talprobe“ mit voller Einsatzkraft

Am Freitag, den 20. März 2026, wurde es gegen 11.25 Uhr ernst – zumindest im Übungsszenario: In der Mittelschule Tannheim ging eine groß angelegte Gemeinschaftsübung über die Bühne. Mit dabei: alle Feuerwehren des Abschnitts Tannheimer Tal.

Im Fokus der „Talprobe“ stand die realitätsnahe Evakuierung im Brandfall. Unter anspruchsvollen Bedingungen rückten gleich fünf Atemschutztrupps ins Gebäude vor, während zahlreiche Klassen das Schulhaus eigenständig über die vorgesehenen Fluchtwege verließen. Parallel dazu wurden weitere Schülerinnen und Schüler spektakulär mithilfe von Steckleitern und der Drehleiter Tannheim ins Freie gebracht. Insgesamt konnten rund 120 Personen erfolgreich „gerettet“ werden.

Ein besonderes Highlight war auch der Einsatz der abschnittsübergreifenden Lageführung, die seit dem Vorjahr besteht. Das Team nutzte die Übung optimal, um ein praxisnahes Szenario zu trainieren. Zusammengesetzt aus Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aller Ortsfeuerwehren im Tal, arbeitet die Einheit mit modernem Equipment, das bei der Feuerwehr Zöblen stationiert ist und im Ernstfall mit dem LAST-Fahrzeug direkt an die Einsatzstelle gebracht wird.

Die Talübung zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt und gemeinsames Üben ist, um im Ernstfall als starke Einheit zu funktionieren.

Bilder: © BFV-Reutte/Abschnitt Tannheimertal

2. Vernetzungstreffen der Lageführungsfeuerwehren im Bezirk Reutte

Am Donnerstagabend, den 19. März 2026, trafen sich die Lageführungsfeuerwehren des Bezirks Reutte bei der Feuerwehr Höfen zum zweiten Vernetzungstreffen. Im Mittelpunkt stand dabei klar die Lageführung bei Einsätzen.
Aus dem Bezirksfeuerwehrverband standen unterstützend Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER sowie das Team der Bezirkszentrale Reutte beratend zur Seite.

Die teilnehmenden Lageführungsfeuerwehren tauschten sich intensiv über ihre Abläufe, Führungsstrukturen und eingesetzten Systeme in der Lageführung aus. Anhand der vorhandenen Ausrüstung wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Einsatzlagen strukturiert erfasst, bewertet und koordiniert werden können. Ein besonderer Fokus lag auf der Vereinheitlichung von Arbeitsweisen sowie der Frage, welche technische Ausstattung eine effiziente und übergreifende Lageführung im Bezirk bestmöglich unterstützt.

Ziel solcher Vernetzungstreffen ist es, die Zusammenarbeit in der Einsatzführung weiter zu stärken und eine einheitliche, schlagkräftige Lageführung über alle Abschnitte hinweg sicherzustellen.

ÖFKAD-Seminar: Führung über Generationen für Einsatzkräfte aus ganz Österreich

Am 12. und 13. März 2026 fand an der Landesfeuerwehrschule in Telfs ein bundesweit besuchtes Führungsseminar für Feuerwehrführungskräfte statt. Durchgeführt wurde die Fortbildung von der Österreichischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie.

Das Seminar diente dazu, Wissen zu vertiefen, neue Impulse für den eigenen Verantwortungsbereich zu gewinnen und den Austausch unter Führungskräften zu stärken. Im Mittelpunkt stand das Thema „Führen über Generationen hinweg“. Dabei setzten sich die Teilnehmer mit den Werten und Erwartungen verschiedener Generationen auseinander und reflektierten ihr Führungsverhalten. Auch die Auswirkungen der Generationenvielfalt auf das Ehrenamt wurden intensiv diskutiert.

Landesfeuerwehrkommandant Jakob UNTERLADSTÄTTER konnte über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol sowie aus mehreren weiteren Bundesländern begrüßen – darunter aus Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und dem Burgenland.

Aus dem Bezirk Reutte nahmen die Abschnittskommandanten ABI Michael KLOTZ (AK-Tannheim) und ABI Alexander AMMANN (AK-Reutte), Schriftführer BV Nicolas TRÖBER, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Dietmar BERKTOLD sowie Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER teil.

Bilder: ©BFV-Reutte

Verkehrsunfall auf der B179 bei Lähn-Wengle – PKW gegen Bus

Am 07. März 2026 kam es auf der B179 Fernpassstraße im Bereich Lähn-Wengle zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Reisebus. Der genaue Unfallhergang ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Aufgrund der ersten Meldung „PKW gegen Bus“ wurden neben der Feuerwehr Lähn-Wengle auch die Feuerwehr Lermoos mit der Bergeschere sowie die Feuerwehr Reutte mit dem Schweren Rüstfahrzeug (SRF) und dem Gefahrengutfahrzeug (GGF) alarmiert.

Die Einsatzkräfte befreiten die im PKW eingeschlossenen Personen und unterstützten gleichzeitig bei der Betreuung der zahlreichen Businsassen. Während des Unfallgeschehens wurde der Dieseltank des Reisebusses beschädigt, wodurch eine größere Menge Treibstoff austrat. Die Feuerwehren verhinderten eine weitere Ausbreitung, indem der auslaufende Diesel gebunden und aufgefangen wurde.

Neben den Feuerwehren standen auch das Rote Kreuz Reutte mit Einsatzleiter, drei Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) im Einsatz. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde zudem der Notarzthubschrauber Christophorus 5 angefordert.
Auch die Straßenmeisterei Reutte sowie Führungskräfte des Bezirksfeuerwehrverbandes unterstützten die Maßnahmen vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Einsatzarbeiten.