Am 2. Mai 2026 fand eine groß angelegte, grenzüberschreitende Flughelferübung im Bereich des Plansees statt.
Das Sachgebiet Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung ist ein wesentlicher Bestandteil der Waldbrandbekämpfung. Umso wichtiger ist das kontinuierliche Üben von Personal und Material. Insbesondere in grenznahen Gebieten kann es zu einer Zusammenarbeit zwischen Feuerwehrflughelfern aus angrenzenden Regionen sowie mit deutschen Hubschraubern kommen. Unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationsweisen müssen dabei kennengelernt werden, um professionell und effektiv zusammenarbeiten zu können.
Der Fokus dieser Übung lag daher auf dem Fachbereich Flugdienst. Teilgenommen haben Flughelfer aus den Bezirken Reutte und Imst. Ebenfalls vertreten waren Abordnungen der Flughelfer aus Oberstdorf sowie Partenkirchen. Zudem war die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung des Bezirkes eingebunden.
Für die entsprechende Dokumentation sowie die Unterstützung der fliegerischen Einsatzleitung (FLIEGE) sorgten die Lageführungsfeuerwehren Höfen sowie ein Team der Lageführungsfeuerwehren des Abschnitts Tannheim.
Geübt wurden unter anderem das korrekte Anhängen von Lasten am Hubschraubertau, das richtige Einweisen sowie die einwandfreie Kommunikation zwischen Flughelfern, der fliegerischen Einsatzleitung (FLIEGE) und den Hubschraubern.
Fachliche Unterstützung erhielt der Flugdienst von Jörg Degenhart, Landessachgebietsleiter für Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung, sowie von Stefan Brust von der Staatlichen Feuerwehrschule Bayern. Ein besonderer Dank gilt dem Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ samt Pilot Walter Strolz und Flight Operator Stefan Becker.
Zudem wurde ein Hubschrauber der Firma Helix vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt – hierfür herzlichen Dank für diese große Unterstützung.
Ein weiterer Dank gilt dem Landeswarn- und Lagezentrum Tirol für die reibungslose und selbstverständliche Unterstützung bei der Organisation dieser Übung.
Solche Übungen zeigen deutlich, wie wichtig eine korrekte und reibungslose Kommunikation ist. Sie ermöglichen es allen Beteiligten, einander besser kennenzulernen und optimal zusammenzuarbeiten, um im Ernstfall das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
























