Am 14. Juni 2025 führte der Bezirksfeuerwehrverband Reutte im Bereich Forchach eine groß angelegte Hubschrauber- und Waldbrandübung durch. Ziel war es, den gezielten Einsatz von Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Unter der Leitung von Christoph Posch (Kommandant FF Forchach) und mit fliegerischer Einsatzleitung durch Matthias Pürstl nahmen an die 100 Einsatzkräfte aus dem gesamten Bezirk teil. Unterstützt wurden sie von einem Hubschrauber des Christophorus Flugrettungsvereines des ÖAMTC.
Am Vormittag wurden die Einsatzkräfte in zwei Gruppen geschult: Während eine Gruppe am Hubschrauber eine Sicherheitseinweisung erhielt und Flughelfer-Training absolvierte, trainierte die andere Gruppe den praktischen Umgang mit Vegetationsbrandbekämpfungsgeräten. Anschließend demonstrierte der Hubschrauber gezielte Wasserabwürfe mittels Bambi Bucket und transportierte Material sowie Personal per Tauflug.
Am Nachmittag folgte die eigentliche Waldbrandübung im Gelände. Dabei wurden Einsatzkräfte und Gerät, inklusive eines 3000-Liter-Alubehälters, per Hubschrauber verlegt und ein Löschangriff im steilen Gelände simuliert.
Beteiligt waren neben dem Flugdienst Reutte und dem Flugdienst des Bezirkes Imst der bereits genannte Hubschrauber der ÖAMTC Flugrettung, die Bergrettung Stanzach, die Feuerwehren Forchach, Lechaschau, Stanzach, Namlos, Vorderhornbach, Elmen, Bschlabs, Boden und Hinterhornbach, für die Lageführung die Feuerwehren Höfen, Ehrwald und Bach, das Bezirksfeuerwehrkommando sowie die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung.
Die Übung verlief reibungslos und bot allen Beteiligten wertvolle Erfahrungen im Umgang mit der besonderen Dynamik von Vegetationsbränden und der Zusammenarbeit mit dem Flugdienst. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Forchach für die Organisation und Verpflegung.





















































