Am Donnerstagabend, den 19. März 2026, trafen sich die Lageführungsfeuerwehren des Bezirks Reutte bei der Feuerwehr Höfen zum zweiten Vernetzungstreffen. Im Mittelpunkt stand dabei klar die Lageführung bei Einsätzen. Aus dem Bezirksfeuerwehrverband standen unterstützend Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER sowie das Team der Bezirkszentrale Reutte beratend zur Seite.
Die teilnehmenden Lageführungsfeuerwehren tauschten sich intensiv über ihre Abläufe, Führungsstrukturen und eingesetzten Systeme in der Lageführung aus. Anhand der vorhandenen Ausrüstung wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Einsatzlagen strukturiert erfasst, bewertet und koordiniert werden können. Ein besonderer Fokus lag auf der Vereinheitlichung von Arbeitsweisen sowie der Frage, welche technische Ausstattung eine effiziente und übergreifende Lageführung im Bezirk bestmöglich unterstützt.
Ziel solcher Vernetzungstreffen ist es, die Zusammenarbeit in der Einsatzführung weiter zu stärken und eine einheitliche, schlagkräftige Lageführung über alle Abschnitte hinweg sicherzustellen.
Am 12. und 13. März 2026 fand an der Landesfeuerwehrschule in Telfs ein bundesweit besuchtes Führungsseminar für Feuerwehrführungskräfte statt. Durchgeführt wurde die Fortbildung von der Österreichischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie.
Das Seminar diente dazu, Wissen zu vertiefen, neue Impulse für den eigenen Verantwortungsbereich zu gewinnen und den Austausch unter Führungskräften zu stärken. Im Mittelpunkt stand das Thema „Führen über Generationen hinweg“. Dabei setzten sich die Teilnehmer mit den Werten und Erwartungen verschiedener Generationen auseinander und reflektierten ihr Führungsverhalten. Auch die Auswirkungen der Generationenvielfalt auf das Ehrenamt wurden intensiv diskutiert.
Landesfeuerwehrkommandant Jakob UNTERLADSTÄTTER konnte über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol sowie aus mehreren weiteren Bundesländern begrüßen – darunter aus Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und dem Burgenland.
Aus dem Bezirk Reutte nahmen die Abschnittskommandanten ABI Michael KLOTZ (AK-Tannheim) und ABI Alexander AMMANN (AK-Reutte), Schriftführer BV Nicolas TRÖBER, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Dietmar BERKTOLD sowie Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER teil.
Am 07. März 2026 kam es auf der B179 Fernpassstraße im Bereich Lähn-Wengle zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Reisebus. Der genaue Unfallhergang ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Aufgrund der ersten Meldung „PKW gegen Bus“ wurden neben der Feuerwehr Lähn-Wengle auch die Feuerwehr Lermoos mit der Bergeschere sowie die Feuerwehr Reutte mit dem Schweren Rüstfahrzeug (SRF) und dem Gefahrengutfahrzeug (GGF) alarmiert.
Die Einsatzkräfte befreiten die im PKW eingeschlossenen Personen und unterstützten gleichzeitig bei der Betreuung der zahlreichen Businsassen. Während des Unfallgeschehens wurde der Dieseltank des Reisebusses beschädigt, wodurch eine größere Menge Treibstoff austrat. Die Feuerwehren verhinderten eine weitere Ausbreitung, indem der auslaufende Diesel gebunden und aufgefangen wurde.
Neben den Feuerwehren standen auch das Rote Kreuz Reutte mit Einsatzleiter, drei Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) im Einsatz. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde zudem der Notarzthubschrauber Christophorus 5 angefordert. Auch die Straßenmeisterei Reutte sowie Führungskräfte des Bezirksfeuerwehrverbandes unterstützten die Maßnahmen vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Einsatzarbeiten.
Am 20. und 21. Februar 2026 fand an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs die 4. Funk-Leistungsprüfung (FULA) statt. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Reutte stellten sich dieser anspruchsvollen Überprüfung. Die Kameraden präsentierten damit eindrucksvoll ihr fundiertes Wissen sowie ihre hohe fachliche Kompetenz im Bereich des Digitalfunks.
Der professionelle Umgang mit dem Digitalfunk ist im modernen Feuerwehrwesen unverzichtbar und bildet eine wesentliche Grundlage für einen koordinierten und reibungslosen Einsatzablauf. Im Rahmen der Leistungsprüfung sind mehrere Stationen zu absolvieren, bei denen sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktisches Arbeiten gefordert werden.
Stufe Bronze:
Gerätekunde
Erstellen und Weitergeben einer Nachricht
Übermitteln einer Nachricht
Funker im Einsatz in der Florianstation
Fragen aus dem Funkwesen
Stufe Silber:
Lotsendienst
Erstellen und Weitergeben einer Nachricht
Übermitteln einer Nachricht
Funker im Gefahrenguteinsatz (Florianstation)
Fragen aus dem Funkwesen
Besonderes Augenmerk liegt auf der korrekten Anwendung der Funkordnung, einer präzisen Ausdrucksweise sowie einer raschen und sicheren Arbeitsweise. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen ihre Aufgaben unter Zeitdruck konzentriert und möglichst fehlerfrei bewältigen.
Am Freitag wurde die Leistungsprüfung in der Stufe Bronze durchgeführt, am Samstag folgte die Stufe Silber. Insgesamt absolvierten zwei Teilnehmerinnen und 13 Teilnehmer die Leistungsprüfung in Bronze, weitere sieben Teilnehmer traten erfolgreich in der Stufe Silber an.
Die hervorragenden Leistungen bestätigen einmal mehr den hohen Ausbildungsstand sowie die kontinuierliche und qualitätsvolle Schulungsarbeit der Feuerwehren im Bezirk
Reutte. Eine verlässliche und professionelle Einsatzkommunikation ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit der Einsatzkräfte und den Einsatzerfolg.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Bewertern und Ausbildern des Bezirkes Reutte, die mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz und ihrem engagierten Einsatz maßgeblich dazu beigetragen haben, dieses hervorragende Ergebnis zu ermöglichen.
Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich zur erfolgreich absolvierten Funk-Leistungsprüfung und bedankt sich für ihr Engagement sowie ihre Bereitschaft zur laufenden Weiterbildung im Dienste der Allgemeinheit.
Am 6. Februar 2026 zeichnete der Landes-Feuerwehrverband Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol insgesamt 15 Unternehmen als Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber aus. Die Ehrung würdigt Betriebe, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den freiwilligen Feuerwehren aktiv unterstützen.
Die Auszeichnungen wurden von Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter, seinem Stellvertreter Hannes Mayr, Landes-Feuerwehrinspektor Rene Staudacher, Sicherheitslandesrätin Astrid Mair sowie WK-Bezirksobfrau Rebecca Kirchbaumer überreicht.
Wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft und Sicherheit
Tirols Feuerwehren werden täglich rund 50 Mal alarmiert – viele Einsätze finden während der regulären Arbeitszeit statt. Arbeitgeber, die ihre Mitarbeitenden für Einsätze freistellen und darüber hinaus Schulungen, Übungen, Infrastruktur oder finanzielle Unterstützung ermöglichen, leisten einen entscheidenden Beitrag zur Einsatzbereitschaft der 336 freiwilligen Feuerwehren in Tirol.
Vertreterinnen und Vertreter von Land Tirol, Feuerwehr und Wirtschaft betonten die große Bedeutung dieses Engagements. Feuerwehrfreundliche Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung, stärken das Ehrenamt und tragen durch vorbeugenden Brandschutz sowie die Unterstützung der Feuerwehren aktiv zur Sicherheit im Land bei.
Mehrwert für die Betriebe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagieren, zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit, fundierte Ausbildung und ausgeprägte Entscheidungsstärke aus – Kompetenzen, von denen auch die Betriebe unmittelbar profitieren.
Im Bezirk Reutte wurden die Unternehmen Multivac Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. & Co. KG aus Lechaschau sowie die Zitt – Transporte Erdbau GmbH & Co. KG aus Grän ausgezeichnet. An der Verleihung nahmen Vertreter der jeweiligen Feuerwehren, der Abschnitte sowie des Bezirksfeuerwehrkommandos Reutte teil.
Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte gratuliert den ausgezeichneten Betrieben sehr herzlich und bedankt sich für die wertvolle Unterstützung des Feuerwehrwesens sowie des ehrenamtlichen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Am 19. Dezember begaben sich zahlreiche Mitglieder der Feuerwehrjugend gemeinsam mit ihren Jugendbetreuern sowie Funktionären des BFV Reutte zur Landesfeuerwehrschule nach Telfs, um dort in einem würdigen Rahmen das Friedenslicht zu übernehmen.
Am 12. November 2025 fand im Kulturhaus Pflach die jährliche Kommandantendienstbesprechung des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte statt. Nach der Begrüßung durch BFK Dietmar Berktold hielt OBI Angelo Schädle (FF Pinswang) einen Vortrag über „Psychosoziale Hilfestellungen nach belastenden Einsätzen und Ereignissen (SvE)”. Er, Nino Campestrini und Batu Karaman haben die entsprechende Ausbildung absolviert und stehen künftig als „Peers“ für Unterstützung nach belastenden Einsätzen zur Verfügung.
Im Anschluss wurden folgende Themen behandelt: > Bewerbe: Rückblick auf das vergangene Bewerbsjahr; OV Klaus Waibel berichtete über die Atemschutzleistungsprüfung. Im Juli 2026 findet der 49. Bezirks-Nassleistungsbewerb in Lähn-Wengle statt. >BFI Wolfgang Scheucher informierte über – Fahrten mit Sonderrechten, – die korrekte Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen gemäß den neuen Infoblättern sowie – den neuen Atemschutz-Flaschenpool des LFV Tirol, der mit 1. Jänner 2026 startet >ABI Stefan Versal erläuterte den Ablauf der Truppmannausbildung auf Ortsebene und die Abwicklung über „Moodle“ und „FDIS“. >BR Peter Schädle sprach über Schulungen und Lehrgänge, insbesondere über die korrekte Kurskartenverwaltung und die frühzeitige Planung. > Außerdem wurden die Vorgangsweise bei Ehrungen sowie die Termine und Veranstaltungen 2026 besprochen.
Am Samstag, den 18. Oktober 2025, stand das Einsatzzentrum Reutte ganz im Zeichen der 12. Atemschutz-Leistungsprüfung des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte. Insgesamt 30 Atemschutztrupps aus dem gesamten Bezirk stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben in den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold.
Die Leistungsprüfung verfolgt das Ziel, das Wissen und Können der Atemschutzgeräteträger zu festigen und weiter zu vertiefen. Einsätze unter Atemschutz zählen zu den intensivsten und forderndsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Jeder Trupp – bestehend aus drei Feuerwehrmitgliedern – musste fünf praxisnahe Stationen bewältigen: eine theoretische Wissensüberprüfung, das vollständige Anlegen der Ausrüstung, eine realitätsnahe Personenrettung, einen Innenangriff mit Strahlrohr sowie das sachgerechte Aufrüsten und Kontrollieren der Geräte.
Heuer nahmen Atemschutztrupps der Feuerwehren Lermoos, Musau, Breitenwang, Wängle, Tannheim, Reutte, Schattwald, Höfen, Pinswang, Ehrwald, der BTF Plansee, Lechaschau, Stanzach, Pflach, Berwang, Biberwier, Ehenbichl/Rieden, Bach und Zöblen teil, einige davon mit mehreren Teams.
Im Rahmen der feierlichen Schlussveranstaltung wurden die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold an die erfolgreichen Teilnehmer überreicht. Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Veranstaltung bei, darunter der Reuttener Bürgermeister Günter Salchner sowie weitere Bürgermeister, Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang Scheucher, Mitglieder des Bezirkskommandos, die Abschnittskommandanten, Sachgebietsleiter OV Klaus Waibel mit seinem Bewerterteam, Abschnittskommandant und Kommandant Alexander Ammann sowie die Ehrenmitglieder des BFV Reutte Paul Seitz, Wolfgang Storf, Walter Berwanger und Edi Ammann. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Abordnung der Bürgermusikkapelle Reutte.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Dietmar Berktold und Bürgermeister Günter Salchner gratulierten allen Teilnehmern zu den gezeigten Leistungen und bedankten sich für die Disziplin und den Einsatz der Feuerwehrmitglieder. Ein Dank galt zudem dem Bewerbsleiter-Team rund um OV Klaus Waibel, dem Berechnungsausschuss sowie der Feuerwehr Reutte für die Organisation und allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Am 11. und 12. Juli 2025 wurde Ehenbichl zum Austragungsort des 48. Bezirks-Nassleistungsbewerbs des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte. Zahlreiche Gruppen aus dem Außerfern, aus Bayern sowie aus anderen Teilen Tirols stellten sich dem Vergleich in verschiedenen Leistungsgruppen.
Den Auftakt bildete der 20. Bezirks-Jugend-Feuerwehrbewerb, bei dem 62 Zweierteams aus dem Bezirk ihr Können unter Beweis stellten. Die Jugendlichen mussten dabei mehrere feuerwehrspezifische Aufgaben möglichst schnell und fehlerfrei absolvieren. Den Sieg holte sich das Team Reutte 3, gefolgt von Musau 1 auf dem zweiten und Breitenwang 1 auf dem dritten Platz.
BFK Dietmar Berktold begrüßte zur Schlussveranstaltung unter anderem Bürgermeister Wolfgang Winkler, Sachgebietsleiter Jugend HBM Markus Rauter sowie zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder des Bezirksfeuerwehrverbandes.
Beim anschließenden Nassleistungsbewerb traten insgesamt 73 Gruppen in vier Bezirks- und drei Gästeklassen an.
In der Bezirksklasse A Bronze belegte Forchach den ersten Platz, Lähn-Wengle 2 erreichte Rang zwei, Nesselwängle 2 folgte auf Platz drei. Die Bezirksklasse A Silber entschied Höfen 05 Silber für sich. Dahinter reihten sich Bichlbach 2 Silber und Wängle 1 – Silber ein. In der Kategorie B Bronze (mit Alterspunkten) siegte Lähn-Wengle 1. Die Plätze zwei und drei gingen an Ehrwald 1 und Höfen 06 Bronze Anno 1992. Die Bezirksklasse B Silber gewann Ehrwald 4 Silber. Lermoos III belegte den zweiten Platz, Lechaschau I Silber B den dritten.
Auch mehrere Gruppen aus anderen Bundesländern und Bayern waren vertreten. In der Gästeklasse A Bronze erreichte Flaurling 1 Bronze den ersten Rang. Schoppernau war in der B Bronze-Wertung erfolgreich, und in der Silberklasse ohne Alterspunkte holte Flaurling 2 Silber den Sieg.
Die begehrten Wanderpokale wurden an Lähn-Wengle I (Bronze) und Höfen 05 Silber (Silber) vergeben.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem langjährige Bewerter, HBI Björn Scherer und HBI Manfred Mages, für ihren Einsatz geehrt und mit einem Präsent ausgezeichnet. Bezirkshauptmann Konrad Geisler wurden ebenfalls ein Geschenk überreicht.
BFK Dietmar Berktold würdigte bei der Schlussveranstaltung die starken Leistungen aller teilnehmenden Gruppen und dankte der Feuerwehr Ehenbichl für die vorbildliche Organisation. Ein besonderer Dank galt Bewerbsleiter Thomas Trenkwalder und seinem Team, der Feuerwehr Ehenbichl/Rieden mit Kommandant Peter Lorenz sowie der Gemeinde Ehenbichl, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten. Auch die anwesenden Ehrengäste – darunter Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Bezirkshauptmann HR Mag. Konrad Geisler, Bürgermeister Wolfgang Winkler, Vertreter der Gemeinden, der Wirtschaft und der Blaulichtorganisationen – zeigten sich beeindruckt vom Ablauf des Bewerbs und sprachen den Feuerwehrmitgliedern Dank und Anerkennung für ihren Einsatz zum Wohle der Bevölkerung aus.
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