„Treibende Person im Lech“ – wenn es zu diesem Alarmierungsfall kommt, greift der neu ausgearbeitete Sonderalarmplan und die am Lech liegenden Feuerwehren müssen die ihnen zugewiesenen Beobachtungsposten besetzen.
Durch diese „Sichtsperren“ ist es möglich, treibende Personen zu lokalisieren und der Bezirskeinsatzzentrale zu melden. Diese koordiniert dann das Zusammenspiel zwischen Wasserrettung, Feuerwehr, Rettung und Rettungshubschrauber.
Übungen dazu fanden am 25. April in Lechaschau und am 10. Mai in Stockach statt. Wasserretter simulierten dabei ein treibendes Opfer, dass von den Feuerwehren mittels „Wurfsack“ gesichert und an das Ufer gezogen wurde.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause können heuer wieder die Florianifeiern abgehalten werden.
Der Festakt der Feuerwehren Breitenwang-Mühl, Ehenbichl-Rieden, Reutte und Pflach sowie der Betriebsfeuerwehr des Metallwerk Plansee fand am 7. Mai in der St. Anna-Kirche in Reutte statt.
Der feierliche Rahmen wurde traditionell zur Ehrung verdienter Kameraden sowie zur Angelobung der Jungfeuerwehrmänner und -frauen genutzt!
Angelobt wurden:
Feuerwehr Breitenwang -Mühl: – Samuel GERBER
Feuerwehr Pflach: – Luca EISELE – Michael FREWEIN – Mathias GRUBER – Sabrina GRUBER – Michael TIEFENBRUNN – Jonathan TSCHAUKO
Betriebsfeuerwehr Plansee SE: – Mario BLONDEEL – Michael HUMMEL – Lukas JOERG – Johanna NEUMANN – Michael PUCHELT
Geehrt wurden:
Betriebsfeuerwehr Plansee SE: Medaille des Landes Tirol für 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Johann POSCH
Feuerwehr Breitenwang -Mühl: Medaille des Landes Tirol für 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Fritz ENGEL Medaille des Landes Tirol für 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Wolfgang RIEDER, Thomas HOHENRAINER Ehrenzeichen des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol für 60-jährige Mitgliedschaft: Karl HOLD
Feuerwehr Ehenbichl-Rieden: Medaille des Landes Tirol für 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Heinz BRUTSCHER
Feuerwehr Pflach: Medaille des Landes Tirol für 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Helmut SINGER
Feuerwehr Reutte: Medaille des Landes Tirol für 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Ing. Christoph KERBER, Ing. Georg HAUSER, Kurt BADER Medaille des Landes Tirol für 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen: Anton LORENZ
Die Mitglieder aus 16 Jugendfeuerwehren unseres Bezirkes nahmen am 23. April am Wissenstest in Tannheim teil, und auch wenn das Rahmenprogramm und die Schlussveranstaltung abermals Corona zum Opfer fielen, tat das der großen Motivation keinen Abbruch.
Ziel der Veranstaltung war es, das theoretische und praktische Wissen der Jugendlichen in Bezug auf das Feuerwehrwesen zu überprüfen. An verschiedenen Stationen wurden die Grundkenntnisse über Organisation, Geräte- und Fahrzeugkunde, Dienstgrade, Kommunikation, Knotenkunde, Erste Hilfe und vieles mehr abgefragt. Es konnte in den Schwierigkeitsstufen Bronze, Silber und Gold angetreten werden, in Summe wurden 124 Abzeichen vergeben.
Den Bezirksfeuerwehrfunktionären wurden durchwegs hervorragende Leistungen geboten. Ein großes Lob galt auch der austragenden Feuerwehr Tannheim für die ausgezeichnete Organisation.
Für die teilnehmenden Atemschutztrupps galt es im ehemaligen Hotel “Grüner Baum” in Vils mehrere Szenarien zu bewältigen, es ging unter anderem um die Personenbergung, Türöffnung und den Löschangriff.
Die Füllstation war in der Feuerwehrhalle Vils aufgebaut.
Dabei waren die Feuerwehren Vils, Heiterwang, Bichlbach, Höfen, Stanzach, Tannheim, Musau, Zöblen, BTF Plansee, Breitenwang, Reutte, Lechaschau, Nesselwängle, Ehrwald und Lermoos!
Am 12. März kam es gegen Mittag in Pinswang im Bereich „Dreiländereck“ zu einem Waldbrand, der sich rasch ausbreitete und aufgrund des steilen Geländes, der extremen Trockenheit und des Windes die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung stellte!
Am 15. März konnten die Löschpositionen am Schwarzenberg abgebaut werden, das Gelände wird jedoch weiterhin beobachtet, da immer noch zahlreiche Glutnester zu finden sind. Elf Tage nach Ausbruch des Brandes, am 23. März, kam es zu einem weiteren Auflodern der Flammen.
Im Einsatz standen bzw. stehen zahlreiche freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Reutte, fünf Hubschrauber, Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem benachbarten Füssen und Schwangau, Bergrettung, Bergwacht, Polizei und Rettungsdienst.
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An die 100 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem ganzen Bezirk nahmen am 30. Oktober an einer Katastrophenübung des BFV Reutte teil.
Die teilnehmenden Feuerwehren trafen sich um 12.30 Uhr beim Bauhof in Breitenwang, wo die Einsatzkräfte Informationen zum Ablauf der Übung erhielten und die Einhaltung der Covid-Vorgaben kontrolliert wurde. Anschließend fuhren die über 20 Fahrzeuge im sogenannten MOT-Marsch (Konvoi) in das Einsatzgebiet Höfen-Weißenbach.
Nach Eintreffen des KAT-Zuges beim Bauhof Höfen ergingen an die Einsatzkräfte weitere Details zur Schadenslage
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, bevor die Feuerwehren zu den vorbereiteten Szenarien aufbrachen.
Im Rahmen dieser sehr anspruchsvollen Übung galt es mehrere Herausforderungen zu bewältigen. Angenommen wurden Schadensereignisse aufgrund von schlechtem Wetter, also Überflutungen und Muren, aber auch ein Gebäudeeinsturz und in Fahrzeugen eingeschlossene Personen.
BFI Konrad Müller, BFK Dietmar Berktold sowie alle weiteren Führungskräfte konnte am Ende des Tages ein positives Resümee ziehen, die Abarbeitung der verschiedenen Szenarien gelang bestens, ebenso die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und die Koordination durch die Einsatzleitung.
Fotos: Florian Stevens, Rainer Kadisch, Martin Winkler, Wolfgang Scheucher, Hannes Simon, Christian Tiefenbrunn
Sehr gute Leistungen zeigten alle Teilnehmer bei der Atemschutz-Leistungsprüfung des BFV Reutte, welche am 23. Oktober im Einsatzzentrum Reutte stattfand. Drei Trupps traten in Bronze, vier in Silber und fünf in Gold an. Selbstverständlich galten strenge Corona-Vorgaben, alle beteiligten Personen (Teilnehmer, Bewerter und Helfer) wurden unmittelbar nach dem Eintreffen getestet, im Gebäude galt FFP2-Maskenpflicht, und die Urkunden wurden direkt nach dem Stationsbetrieb übergeben.
Die Atemschutz-Leistungsprüfung dient der Überprüfung des Ausbildungsniveaus der Atemschutzgeräteträger und somit ihrer eigenen Sicherheit, da der Einsatz unter Atemschutz eine große Herausforderung darstellt!
Bewerbsleiter OV Klaus Waibel zeigte sich stolz über die ausgezeichnete Vorbereitung aller Trupps und dass die Sicherheitsmaßnahmen vorbildhaft eingehalten wurden. Sein Dank galt der Feuerwehr Reutte, den Bewertern und Helfern sowie dem Sanitätsdienst Thomas Regensberger, Joachim Pürstl und Sophia Ehrenreich.
Anfang Oktober veranstaltete der BFV Reutte einen weiteren Grundlehrgang, an welchem 35 Kameradinnen und Kameraden teilnehmen. Sie sind nun bestens gerüstet für die weitere Ausbildung auf Landesebene. BFK-Stv. BR Peter Schädle sprach Teilnehmern im Rahmen der Abschlussveranstaltung für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, für ihre Disziplin und ihr Engagement ein großes Lob aus und bat sie, sich aktiv in ihre Ortsfeuerwehr einzubringen.
Ein großer Dank galt auch dem gesamten Ausbilderteam sowie allen Feuerwehren, die ihre Ausrüstung zur Verfügung gestellt hatten und der Gemeinde Höfen für die Möglichkeit, diesen Kurs in der Hahnenkammhalle abhalten zu dürfen.
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